Archäologische Denkmäler
Oh Wunner, oh Wunner, wat liggt hier woll unner - denken so manche, wenn sie unsere Archäologen bei ihren Grabungen beobachten. In vergangenen Zeiten war das Land an der Nordseeküste zu Wohlstand gelangt, es gab einen regen Handel und Verkehr. Der fette Marschboden ermöglichte einen ertragreichen Viehhandel. Bauern waren Kaufleute, Dörfer Handelsplätze. Die Geest und das Moor erzählen dagegen andere Geschichten. Auch die Klöster sind ein Kapitel für sich. Zahlreiche Mosaiksteine unserer vergangenen Geschichte bringen Archäologen ans Tageslicht, und da ist wahrlich Erstaunliches zu bewundern: Güldene Hemdspangen, Amulette und Knochen, Gefäße mit und ohne Goldmünzen, Klosterfundamente, hölzerne Brunnen oder Webschiffchen, bemalte Glasscherben und und und… Zeugen einer längst vergangenen Zeit.
Viele Einzelteile werden zu einem Ganzen zusammengefügt. Das gilt nicht nur für Keramiken, sondern auch für unsere eigene Geschichte. Und die geht nie zu Ende…
Großsteingrab in Aurich-Tannenhausen
Wer die Reste des urgeschichtlichen Denkmals, im Volksmund "Butter, Brot und Käse" genannt, besuchen will, findet im Auricher Ortsteil Tannenhausen, da, wo der "Möhlenkamp" von der Straße "Am Hünengrab" abzweigt, ein Hinweisschild, das ihn dorthin führt.
Plytenberg in Leer
In der Plytenbergstraße in Leer erhebt sich ein 9 m hoher Hügel, der, von volkstümlichen Sagen umwoben, seit je her als geheimnisvoll und mystisch galt. Was hat man diesem kleinen Berg nicht schon alles angedichtet: Er soll das Bootsgrab eines hier verstorbenen Wikingerfürsten enthalten.
Zisterzienserkloster in Ihlow-Ludwigsdorf
Im Ihlower Forst, etwa 8 km südlich von Aurich, sind die Reste eines Zisterzienserklosters teilweise ausgegraben worden. Vom Parkplatz am nördlichen Rand des Forstes aus kann man die Grabungsstätte zu Fuß in einer Viertelstunde erreichen.








