Leuchttürme
Das Vermächtnis der Erfinder begegnet Ihnen immer wieder auf der Reise durch unsere Kulturlandschaft: dazu gehören auch die vielen Leuchttürme. Leuchttürme sind im wahrsten Sinne des Wortes ein „highlight“ und aus der Nordseeküstenlandschaft nicht wegzudenken. Selbst einige strategisch günstig liegende Kirchtürme wurden von der See aus angepeilt, wie alte Karten belegen.
Auch wenn heute funktechnische Möglichkeiten die navigatorische Arbeit der Seeleute unterstützen, sind die Leuchttürme immer noch nicht zu ersetzen. Dazu haben sie noch weitere Aufgaben bekommen: man darf sie besichtigen, sie umrunden (besonders nachts ein Erlebnis), mit ihnen werben, in ihnen wohnen oder hier und da sogar heiraten, und da wären wir wieder bei ihrer eigentlichen Funktion: mit ihrem Licht in den sicheren Hafen zu weisen. Unikate sind sie alle und dazu noch schön anzusehen: der alte Turm auf Wangerooge, der gelb-rot-geringelte in Krummhörn-Pilsum, die anderen aparten Insulaner oder der kleine Bruder des Eiffelturms in Krummhörn-Campen. Sie alle zeigen Ihnen, wo es lang geht.
Leuchtturm in Krummhörn-Campen
Der Campener Leuchtturm ist ein so genannter Stahlfachwerkturm. Mit 63,30 m Höhe ist er der höchste Leuchtturm Deutschlands. Er wurde 1889/90 erbaut und sein Leuchtfeuer leitet seitdem die Schiffe sicher an Borkum vorbei in die Emsmündung.
Alter Leuchtturm auf Wangerooge
Im Oktober 1856 entstand in den Ostdünen der Insel der heute noch stehende 30 m hohe „Alte Turm“, der bald, um die Einfahrt in die Jade und Außenweser sichern zu können, 1896 eine elektrische Lichtbogenlame erhielt.
Leuchtturm auf Norderney
Etwa 6 km von der Stadt Norderney entfernt wurde 1872-74 mitten auf der Insel der Leuchtturm aus Backstein gebaut. Das Feuer brannte in der Höhe von 54 m in einer fünfdochtigen Petroleumlampe.








