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Der Typus des Ostfriesenwitzes entstand Ende der 60er Jahre und löste eine der ersten großen, landesweiten "Witzewellen" in Deutschland aus. Später prägten auch Otto Waalkes und Mike Krüger den Ostfriesenwitz.
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Der Ostfriesenwitz und seine Geschichte

  • Otto
  • Typischer Ostfriese
  • Otto
  • Kühe am Deich in Ostfriesland

Die Geschichte des Ostfriesenwitzes


Die Grundstruktur dieser Witze ist in der Regel ein einfaches Frage-Antwort-Schema, bei dem zumeist eine vermeintliche Dummheit der Ostfriesen herausgestellt wird. Gelegentlich kommt auch der umgekehrte Fall eines Witzes vor, in dem die Ostfriesen die Klügeren sind, wobei für die Gegenseite meist eine Bevölkerungsgruppe aus dem Süden Deutschlands eingesetzt wird. In Ostfriesland selbst werden diese Witze zumeist gelassen genommen. Begrüßt und anerkannt wird der positive Effekt der größeren Bekanntheit des relativ kleinen Ostfrieslands durch eben jene Witze. Der Typus des Ostfriesenwitzes entstand Ende der 1960er Jahre und löste eine der ersten großen, landesweiten Witzewellen in Deutschland aus. Anders als bei anderen Witzen über Bevölkerungsgruppen, ist für den Ostfriesenwitz die Entstehungsgeschichte relativ genau bekannt. Das Gymnasium in Westerstede im Ammerland, einer Nachbarregion Ostfrieslands, wurde und wird auch von ostfriesischen Schülern besucht. Wie bei vielen anderen benachbarten Regionen gibt es auch zwischen den Bevölkerungen Ostfrieslands und des Ammerlands immer wieder Sticheleien und Neckereien. Auf dem besagten Gymnasium gipfelten diese in den Jahren 1968 und 1969 in einer von dem Schüler Borwin Bandelow in der Schülerzeitung „Der Trompeter“ veröffentlichten Serie namens „Aus Forschung und Lehre“. In dieser wurde über den sogenannten „Homo ostfrisiensis“ berichtet, den vermeintlich unbeholfenen und dummen Bewohner Ostfrieslands. Wiard Raveling, selbst Ostfriese und Lehrer an diesem Gymnasium, hat 1999 die „Geschichte des Ostfriesenwitzes“ in Buchform veröffentlicht. Was auf die Serie in der Schülerzeitung folgte, war eine Witzewelle, die sich zunächst in der Region verbreitete, aber schon bald über Rundfunk, Zeitungen und Zeitschriften in ganz Deutschland publik wurde. Medien wie der stern oder der Spiegel berichteten über die kuriosen Nachbarschaftsstreitigkeiten zwischen Ostfriesen und Ammerländern - und verbreiteten dabei nebenbei die Witze weiter. Diese wurden schon bald an das Schema der kurz zuvor in den 1960ern in den USA aufgekommenen Polenwitze angepasst und zahlreiche Varianten, auch von Witzen über andere Bevölkerungsgruppen, übernommen. Schon 1971 brachte der ostfriesische Humorist und Chansonnier Hannes Flesner mehrere Langspielplatten mit den damals neuen Ostfriesenwitzen heraus („Ostfriesland, wie es lacht und singt“). Später bauten u.A. die Komödianten Otto Waalkes und Karl Dall ihre Karrieren auf den Ostfriesenwitzen bzw. dem Klischee über die Ostfriesen und ihr Land auf. Spätere Witzewellen, wie etwa die in den 1980er über Bundeskanzler Helmut Kohl oder jene über Mantafahrer oder kurz darauf über Blondinen in den 1990ern übernahmen teilweise die Struktur und Inhalte der Ostfriesenwitze.


Eine Auswahl an Ostfriesenwitzen:

  • Warum gibt es Ebbe und Flut? – Als das Meer die Ostfriesen sah, bekam es einen solchen Schreck, dass es flüchtete. Jetzt kommt es zweimal täglich zurück und schaut nach, ob sie noch da sind.
  • Kommt ein Ostfriese ins Musikgeschäft: "Ich hätte gern die rote Trompete und das weiße Akkordeon." Daraufhin sagt der Verkäufer: "Den Feuerlöscher können Sie von mir aus mitnehmen, aber der Heizkörper bleibt hier!"
  • Warum haben die Ostfriesen keine U-Boot-Flotte mehr? – Die ist am Tag der offenen Tür untergegangen.
  • Warum nehmen Ostfriesen einen Stein und eine Schachtel Streichhölzer mit ins Bett? Mit dem Stein werfen sie das Licht aus, und mit den Streichhölzern sehen sie nach, ob sie auch wirklich getroffen haben.
  • Aus dem Bühnenprogramm von Otto Waalkes: „Die Ostfriesen und die Bayern spielen Fußball. Da fährt ein Zug in der Nähe vorbei und pfeift. Die Ostfriesen denken, das Spiel ist zu Ende, und gehen nach Hause. (Pause) Eine halbe Stunde später fällt das erste Tor für die Bayern.“
  • Warum sägen die Ostfriesen vor dem Schlafengehen die Bettbeine? - Damit sie tiefer schlafen.
  • Warum hängen die Ostfriesen die Badezimmertür aus, wenn sie baden? - Damit niemand durchs Schlüsselloch schauen kann.
  • Warum müssen die Ostfriesen so lange auf ihre Fotos warten? - Weil sie ihre Filme immer in die Entwicklungsländer schicken.
  • Die Kuh eines ostfriesischen Bauern ist krank. Besorgt fragt er seinen Nachbar: "Was hast Du denn damals deiner Kuh gegeben als sie so krank war?" - "Salmiak-Geist." Gesagt, getan. Nach einer Woche besucht der Bauer seinen Nachbarn. "Meine Kuh ist tot", sagt er. Darauf dieser: "Meine damals auch."
  • Warum haben ostfriesische Polizisten immer eine Schere mit dabei? - Damit sie den Verbrechern jederzeit den Weg abschneiden können.
  • Der Ostfriese kauft eine Motorsäge. Der Verkäufer erzählt: "Mit dem Modell können Sie mindestens 30 Bäume am Tag fällen." Der Ostfriese geht in den Wald. Am ersten Tag schafft er drei Bäume, am zweiten fünf, am dritten sogar sieben. Trotzdem ist er nicht zufrieden und geht in den Laden zurück. Schaut der Verkäufer: "Sprit ist drin, Zündkerzen okay, ich verstehe nicht, wieso Sie damit Probleme haben. Probieren wir sie doch einmal aus." Also wirft er die Säge an. Sagt der Ostfriese: "Hey, was ist das denn für ein Lärm?
  • Warum holen die Ostfriesen immer so viel Schlick aus dem Meer? - Sie wollen daraus elektrischen Strom machen, sobald sie ein Kilo Watt beisammen haben.
  • Wieviele Ostfriesen braucht man um eine Glühbirne reinzudrehen? - Fünf. Einer steigt auf einen Tisch und hält die Glühbirne fest, die anderen drehen den Tisch.
  • Ein Ostfriese zieht ein 10m langes Tau hinter sich her und begegnet einem Bayern. Fragt der Bayer:"Warum ziehst zu den das Tau hinter Dir her?" Darauf der Ostfriese: "Hab schon versucht es zu schieben, ging auch nicht besser."
  • Gespräch in einer ostfriesischen Werkstatt: "Wann wurde Ihr Auto zum letzten Mal überholt?" - "Vor 10 Minuten, von einem Radfahrer!" 


Unser Tipp: Wer mehr über den Komiker Otto, die Ottifanten und Co. erfahren möchte, sollte einmal das "Otto-Huus" in Emden besuchen - ein Museum, in dem man lachen kann!


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