Der Naturraum Wald und Wiese
Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland gibt es in Ostfriesland eher wenig Wald. Zu den größe- ren Waldgebieten gehören der Heseler Wald, der Ihlower Forst, der Karl- Georgs-Forst (Friedeburg), der Egelser Wald und der Meerhusener Wald (Aurich). Im Herzen der friesischen Wehde liegt der Neuen- burger Urwald, der seit dem 17. Jahrhundert von Menschenhand kaum berührt ist und sich entwickelt, wie es ihm gefällt.
Eine Besonderheit in Ostfriesland sind die Wallhecken, die zur Feldbegrenzung dienen. Wallhecken sind niedrige Erdwälle mit einer aufgesetzten Bepflanzung aus Sträuchern, Hecken oder Baumreihen. Mit etwa 6.000 Kilometern Länge weist Ostfriesland die höchste Wallheckendichte Niedersachsens auf. Wie ein dichtes grünes Netz überziehen diese Heckenstrukturen weite Teile Ostfrieslands. Seit 1935 stehen sie unter Naturschutz.
Inmitten der ostfriesischen Wälder und Wallhecken finden sich zahlreiche Wiesen und Weiden. Viehzucht hat in Ostfriesland eine lange Tradition. Daher werden die weiten Flächen an Grünland seit jeher als Weideland genutzt. Sie stellen aber auch für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren – vor allem Vögeln – einen wichtigen Lebensraum dar.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten diesen Naturraum zu entdecken: Museen, Lehrpfade und geführte Waldwanderungen, die diesen Lebensraum anschaulich erklären, finden Sie auf dieser Seite.
Waldwanderungen
Waldwanderungen, die von naturkundlichen Begleitern geführt werden, finden Sie hier.
Waldlehrpfade und Museen
Waldlehrpfade und Museen bieten spannende Informationen zu diesem Naturraum.







